Quelle: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg

Hochschulen / Fachhochschulen / Höhere Berufsbildung

Auf der Tertiärstufe existiert eine breite Palette an Ausbildungsgängen, die an einer Hochschule oder im Rahmen der höheren Berufsbildung absolviert werden können.
In der Regel handelt es sich um Vollzeitausbildungen, deren Dauer sehr unterschiedlich sein kann. Die Kosten für Semestergebühren und Unterrichtsmaterialien sind an den meisten öffentlichen Ausbildungsstätten verhältnismässig tief.

Kantonale universitäre Hochschulen und Eidgenössische Technische Hochschulen

An den meisten universitären Hochschulen finden sich Abteilungen für Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften sowie Geistes- und Sozialwissenschaften. Die Eidgenössischen Technischen Hochschulen (ETHZ und EPFL) hingegen konzentrieren sich auf Ingenieurwissenschaften, Mathematik und Naturwissenschaften. Der Unterricht basiert auf dem dreistufigen Bologna-Modell mit dem Leistungspunktesystem ECTS. Nach insgesamt drei Jahren kann das Studium mit dem Bachelor abgeschlossen werden. Der darauf folgende Master-Studiengang dauert ein bis zwei Jahre. Wer den Master mit Erfolg vollendet hat, hat Zugang zum Doktorstudium.

Für die Zulassung benötigen die Studierenden ein eidgenössisch anerkanntes Maturitätszeugnis oder einen gleichwertigen ausländischen Ausweis. Die 10 kantonalen universitären Hochschulen und die 2 eidgenössischen Technischen Hochschulen entscheiden allerdings selbständig, welche Ausweise akzeptiert werden und welche zusätzlichen Bedingungen erfüllt werden müssen.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Ausbildungen und den Aufnahmebedingungen sind auf den Webseiten der jeweiligen Ausbildungsinstitutionen zu finden.

Pädagogische Hochschulen

Die Ausbildung an der Pädagogischen Hochschule (PH) zur Lehrperson für die Vorschul- und Primarschulstufe dauert drei Jahre und wird mit einem Bachelor abgeschlossen. Das Studium zur Lehrperson der Sekundarstufe I ist zweistufig (Bachelor und Master). Die Ausbildung zur Lehrperson für die Sekundarstufe II umfasst eine fachwissenschaftliche Ausbildung (Master) sowie eine erziehungswissenschaftliche und didaktische Ausbildung. Zulassungsvoraussetzung für Lehrkräfte der Primar- und Sekundarstufe I und II ist in der Regel die gymnasiale Maturität, für Lehrkräfte der Vorschule ein Diplom einer anerkannten Fachmittelschule, die Berufsmaturität oder die gymnasiale Maturität. Studierende mit einem ausländischen Reifezeugnis, die sich an einer PH einschreiben wollen, nehmen am besten direkt mit der gewählten Institution Kontakt auf.

Fachhochschulen

Die Fachhochschulen bieten Personen mit absolvierter Berufsbildung inkl. Berufsmatur Studienmöglichkeiten auf Hochschulniveau an. Die über 200 Studiengänge sind anspruchsvolle praxisorientierte Aus- und Weiterbildungen.

Bewerber mit gymnasialer Maturität müssen in der Regel ein mindestens einjähriges Praktikum im gewählten Bereich vorweisen. Auslandschweizer, welche über einen ausländischen Vorbildungsausweis verfügen, müssen direkt mit der Fachhochschule ihrer Wahl die Zulassung abklären. Dieser Entscheid fällt in die Kompetenz jeder einzelnen Fachhochschule, es gibt keine zentrale Zulassungsstelle.

Höhere Berufsbildung

Die höhere Berufsbildung ermöglicht Berufsleuten mit abgeschlossener beruflicher Grundbildung eine Spezialisierung und ein Vertiefen des Fachwissens.

eidgenössische Berufsprüfungen und eidgenössische höhere Fachprüfungen

Eine Berufsprüfung (eidgenössischer Fachausweis FA) führt zu vertieftem Spezialwissen in einem bestimmten Beruf. Die Anzahl Jahre Berufserfahrung und die darauffolgenden Prüfungen sind eidgenössisch reglementiert. Öffentliche und private Berufsfachschulen sowie Verbände bieten Vorbereitungskurse an. Dieser Fachausweis bestätigt die fachliche Qualifikation, um eine Vorgesetztenrolle im unteren Kader zu bekleiden.

Wer die höhere Fachprüfung (HFP), bzw. Meisterprüfung besteht, erhält ein eidgenössisches Diplom. Dies ist meist die Voraussetzung für eine Vorgesetztenstellung im mittleren Kader oder zur Führung eines eigenen Betriebes.

Höhere Fachschulen

Höhere Fachschulen (HF) richten sich an Berufsleute mit einem eidgenössisch anerkannten Abschluss oder einer gleichwertigen Qualifikation. Sie bieten Lehrgänge (2 oder 3 Jahre in Vollzeit oder berufsbegleitend) mit hohem Praxisbezug an, die zu einem eidgenössisch anerkannten Diplom führen. Dieses qualifiziert für anspruchsvolle berufliche Tätigkeiten und mittlere Kaderfunktionen.

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